An vier Tagen, vier besondere Gottesdienste an vier einladenden Orten feiern
An den Ostertagen wird der Pastorale Raum Baumberge erneut ‚mit Leben gefüllt‘.
Ein Vorbereitungsteam aus allen vier Pfarreien gestaltet unter dem Leitgedanken ‚Durch-Kreuz(t)‘ die Kar- und Ostertage. ‚Dieses Angebot versteht sich als zusätzliche Möglichkeit die Osterfeiertage einmal anders zu gestalten, während die klassischen Gottesdienste zu den Kar- und Ostertagen ebenfalls in vielen Kirchen des Pastoralen Raumes gefeiert werden können,‘ sagt Diakon Thorsten Wellenkötter aus Billerbeck. Im besten Fall ergänzen sich die Angebote sogar zu den bekannten liturgischen Feiern, da die Uhrzeiten ebenfalls alternativ gewählt sind.
Worum geht es?
Im Mittelpunkt aller Feiern steht ein großes Holzkreuz von knapp drei Metern, das der technisch begabte Handwerker Klaus Thesing in seiner Freizeit für das Projekt erstellt hat. (siehe Foto) Dieses Kreuz hat aber eine Besonderheit: es lässt sich in verschiedene Bausteine zerlegen, die für jeden einzelnen Gottesdienst den Leitgedanken erstellen.
Welche Feiern sind wann und wo?
Die Gottesdienstreihe startet am Palmsonntag (29. März) um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche Ss. Fabian und Sebastian in Rosendahl-Osterwick. Aus dem Kreuz lässt sich interessanterweise auch ein Tor erstellen (siehe Foto). Das Tor steht als Symbol für den Einzug Jesu in die Stadt Jerusalem und wird am Palmsonntag in der abendlichen Wort-Gottesfeier in Osterwick für alle Mitfeiernden erlebbar werden.
Fortgesetzt wird die Reihe am Gründonnerstag (02. April) um 19:00 Uhr mit einer biblischen Agape-Feier in der Billerbecker St. Johannes-Kirche, die in den
Abendmahlsgottesdienst im Dom übergeht. Das Kreuz, das zum Tor werden kann, lässt sich nämlich auch mit einigen Handgriffen zu einem Tisch verwandeln (siehe Foto). An diesem Tisch wird in St.
Johann an das letzte Abendmahl Jesu erinnert und ganz sinnfällig Brot und Traubensaft miteinander geteilt. Diese Feier setzt sich dann mit allen Interessierten im klassischen
Abendmahlsgottesdienst fort, indem die Gruppe zur Gabenbereitung bei der Eucharistiefeier in den benachbarten Dom wechselt. Mit allen Mitfeiernden endet die Feier vom Gründonnerstag dann wieder
am ‚Kreuzes-Tisch‘ in St. Johann mit der Einladung zur Nachtwache.
Am Karfreitag (03. April) sind alle Interessierten um 20:00 Uhr in Nottuln-Appelhülsen willkommen. Passend zum Tag findet die Feier in der
Emmaus-Friedhofskapelle auf dem Appelhülsener Friedhof statt. Hier steht das Kreuz in seiner klassischen Form im Mittelpunkt und erinnert an die vielen Kreuze unserer
Gegenwart.
Dann an Karsamstag (04. April) beginnen den Osterfesttage mit der besonders gestalteten Osternacht um 21:00 Uhr in der St. Georgs-Stiftskirche in Hohenholte. Da
die Kirche gerade erst vor einigen Monaten nach langer Renovierung wieder eröffnet wurde, bietet sie mit ihrer neuen Raumgestaltung viele Möglichkeiten das Ostergeheimnis zu erfahren. Auch hier
wird das Kreuz im Mittelpunkt stehen und zum österlichen Licht sich öffnen.
Im Idealfall kann man bei allen vier Feiern dabei sein und so auch den Leitgedanken ‚Durch-Kreuz(t)‘ gut nachvollziehen, aber natürlich ist auch die Teilnahme an einzelnen Gottesdiensten gut möglich.
‚Wir laden alle Interessierten herzlich ein, bei diesem besonderen Projekt dabei zu sein,‘
meint Diakon Wellenkötter und fügt schmunzelnd hinzu:
‚Den Beginn der einzelnen Feiern kann man sich gut merken, indem die erste Feier am Palmsonntag in Osterwick um 18:00 Uhr startet und dann jeweils eine Stunde später beginnt: 19:00 Uhr in Billerbeck, 20:00 Uhr in Appelhülsen, 21:00 Uhr in Hohenholte.‘
