Donnerstag, 18.02.21

 

Wir schauen uns das MISEREOR-Hungertuch an.

 

Der erste Eindruck: kraftvoll, dynamisch, raumgreifend.

 

Dreigeteilt - ein Triptychon. Schwungvolle Linien, von rechts oben in die Mitte unten - dann wieder aufwärts …

 

Wie schwarze Wollfäden - im mittleren Teil chaotisch zusammen geknäuelt, gestaucht, unauflösbar. Viel Raum, helle Flächen mit dunkleren Flecken, immer wieder zarte Blumen…

 

Die Farben: Weiß, Schwarz und Gold …

 

Was sehe ich?

 

Einen menschlichen Fuß: Dazu gibt es viele Assoziationen. Ökologischer Fußabdruck. Fußwaschung. Fuß als Fundament. Fußtritt. Auf großem Fuß leben. Leichtfüßig durch’s Leben gehen…

 

Einen verletzten Fuß: Die Mitte ist gebrochen und verwundet.

 

Ein bekanntes Gebet aus dem 14. Jahrhundert fällt mir ein: Christus hat keine Hände, nur unsere Hände… Er hat keine Füße, nur unsere Füße…

 

Erdspuren und goldene Blüten!

 

TEXT:

die Würde der Menschen:

der aufrechte Gang

auf Füßen die tragen

und brechen

und heilen

Blumen

hast Du ausgestreut

unbeirrt

mit Narben und auf Krücken

folgen wir

dieser goldenen Spur.

© Ricarda Moufang

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